Übersichtskarte

Last but not least :)

Montag, 04.06.2012

Nach dem wunderschönen Land der Könige sind wir weiter nach Agra J Wir haben und in ein kleines Hotel eingenisstet, von dessen Dachrestaurant man den besten Blick in ganz Agra aufs Taj Mahal genießen darf! Dort haben wir auch gleich Mittag gegessen und zum ersten Mal das umwerfende Taj Mahal bestaunt! Danach sind wir mit einer Fahrradrischka an den Bahnhof Agra Fort gefahren, wo wir uns ein Zugticket nach Varanasi besorgen wollten…leider waren alle Züge voll und wir wurden für den nächsten Tag um 5.00 Uhr morgends nochmal bestellt…hm...hat sich zwar etwas komisch angehört, aber wie so oft haben wir uns einfach nur gedacht: Man muss in diesem Land nicht alles (oder gar nichts!?) verstehen. Da wir schon in der Nähe waren haben wir gleich noch das rote, große Fort in Agra besichtigt und waren überrascht wie groß es drinnen war….außerdem durften wir mal wieder unzählige Fotos mit Indern machen.Lachend

Am nächsten morgen waren wir Punkt 5 Uhr morgends am Bahnhof, um zu erfahren dass es erst ab 8 Uhr Tickets gibt…toll! Der einzige Vorteil war aber, dass wir schon vor 6 Uhr (die offizielle Öffnungszeit des Taj Mahals) auf dem Gelände des Taj Mahals waren und wir fast alleine die volle Schönheit dieses unglaublich beeindruckenden Gebäudes genießen durften! Wenn man dann wirklich vor ihm steht wirkt es viel größer&imposanter mit seinen vielen, aus weißem Marmor bestehenden Türmchen&Kuppeln und den vielen bunten Halbedesteinen&Verzierungen. Geplättet von dem Anblick sind wir nochmal zum Bahnhof, um um Punkt 8.01 Uhr vorm Schalter zustehen…völlig k.o. aber mit Ticket sind wir ins Hotel frühstücken, von wo aus wir beobachten konnten wie das Taj-Gelände immer voller wurde.  Unser geplanter Ausflug  nach Fatepur Sikrim ist aus gesundheitlichen Gründen leider ausgefallen da wir beide mit der typischen Indienkrankheit zu kämpfen hatten (irgendwann erwischt es jeden in Indien).

Trotz allem sind wir am Tag drauf  12 Stunden im Zug nach Varanasi…unser erster Eindruck der Stadt: Varanasi übersteigt wirklich jegliche Vorstellungskraft von Chaos…es war wirklich unbeschreiblich laut und voll auf den Straßen: es wimmelte von hunderten Fahrräder, Rikschas, Motorräder, Roller, Bussen, Kleintransporter, SUVs die ununterbrochen hupten und dazwischen tausende Menschen, Kühe, Hunde und Ziegen…..und da soll man nicht durchdrehen Lachend

 Da es mir immer noch nicht so gut ging und die Temperaturen in den letzten Tagen auf über 45 °C anstiegen konnten wir in den zwei Tagen nur das Standardtouristenprogramm durchführen und  diese super wusselige Stadt mit ihren kleinen Gässchen leider nicht richtig erkunden L Mittags haben wir einen kleinen Spaziergang am Ganges gemacht und waren überrascht, wir unglaublich ruhig und beruhigen es dort war…ein kompletter Gegensatz zu dem Chaos, das auf den Straßen herrscht. Im Abendlicht  haben wir eine Bootstour auf dem Ganges gemacht, von wo aus wir die Einheimischen beim Waschen in den Ghats beobachten konnten, Zeugen mehrerer Leichenverbrennungen wurden und die magische Atmosphäre am Dasaswamedh Ghat bei der ganga aarti spürten, einer Zeremonie mit Tanz, Gesang und Feuer zu der jeden Abend unzählige Inder kommen.  
Am nächsten Tag sind wir in die Altstadt und sind ein bisschen durch die engen Gassen geschlendert bevor wir uns zum Manikarnika Ghat trauten, wo 24 Std Leichen verbrannt werden. Dort haben wir uns mit ein paar indischen Jugendlichen unterhalten und sie haben uns sehr viel über die Leichenverbrennungen erzählt…es war wirklich sehr interessant aber gleichzeitig wirklich unverständlich und abartig anzusehen, wie die Leute in der Dreckbrühe, aus der der Ganges besteht schwimmen und sich waschen und 10 Meter neben dran werden Leichenreste oder komplette Leichen in den Ganges versenkt….bäh.

Nach dieser einzigartigen Stadt war unser nächstes Ziel Delhi, die Hauptstadt Indiens. Dort haben wir zuerst das Rote Fort  und danach den Gewürzmarkt besucht, mussten aber nach 5 Minuten abbrechen, da wir beide von den vielen verschiedenen Gerüchen die in der Luft lagen ununterbrochen nießen und husten mussten. Zwei Tage unseres Delhi-Aufenthalts haben wir im 5-Sterne Hotel Country Inn&Suites by Carlson verbracht um uns von dem Trubel außerhalb in dieser schönen Ruheoase zu erholen….was uns am Pool hervorragend gelungen ist Zwinkernd

Nach fünf Wochen in diesem einzigartigen Land haben wir es mit gemischten Gefühlen verlassen: Die Fröhlichkeit der Menschen, die vielen bunten Farben, Gerüche  und die Vielfältigkeit&Schönheit der Landschaft werden wir vermissen;  den Müll, Dreck, Lärm und das Chaos werden uns aber eher nicht fehlen ;) Zudem hat uns die Reise in diesem Land oft an unsere Grenzen gebracht…und eins steht fest: Geduld, Spontanität, Flexibilität, Vertrauen und Gelassenheit sind die wichtigsten Eigenschaften, um Indien genießen zu können. Uns ist es aber zurückblickend sehr gut gelungen und wir hatten eine unvergesslich schöne Zeit hier!

unser Zug nach Agra     das Treiben auf den Straßen das rote Agra Fort Blick auf das Taj Mahal beim Schneider :) der Ausblick vom Restaurant der fast ausgetrocknete Ganges die Leichenverbrennungen Bootstour auf dem Fluss des Lebens   die ganga aarti  ein Supermarkt Varanasis enge Gässchen  einer der vielen Gurus die es in Varanasi gibt einmal Teebecher...die Inder haben ja Zeit neue zu machen  Straßenkinder am Bahnhofunser Zimmer in Delhi mein größter Fan,sie wollte sogar ein Autogramm :D geschnitten wurde mit ner normalen Papierschere öffentliche Toilette am Straßenrand normale Straßendichte in Delhi/indien unsere Route

Im Land der Könige

Sonntag, 20.05.2012

 

Nach der Metropole Mumbai sind wir per Zug weiter nach Rajasthan, das „Land der Könige“ Lächelnd Udaipur war die erste Stadt, die wir in der wahrscheinlich beliebtesten Urlaubsregion Indiens besuchten und dort hieß es: Romantik Pur in Udaipur Lächelnd Die Stadt wird nicht umsonst als die  romantischste Stadt Indiens bezeichnet….mit dem beeindruckenden Palast, dem schönen Pichola-See und der gemütlichen Atmosphäre trägt sie diesen Titel zurecht! In Udaipur haben wir es uns drei Tage lang in einem schönen Hotelzimmer mit See-und Altstadtblick gut gehen lassen und gemütlich die Sehenswürdigkeiten der Stadt erkundet. Außerdem haben wir ein Restaurant gefunden ( Savage Garden ), dass selbstgemachte Pasta serviert und ein Café mit leckeren Schokokuchen ( Café Edelweiß) , sodass wir endlich mal wieder etwas Abwechslung in unsere Esskultur bringen konnten Zwinkernd

Von hier aus ging es dann in einem etwas älteren Busmodell ohne Klimaanlage und Stoßdämpfer  sieben Stunden über Bergstraßen in einem Affenzahn und mit unglaublichen Überholmanövern  nach Jodhpur, wo wir erleichtert, dass wir noch lebten, ankamen. Empfangen wurden wir von den Schleppern, die sogar am Bus zu den Fenstern hochkletterten, um uns von ihren tollen Tipps zu überzeugen…Wahnsinn! Am Donnerstag haben wir die wunderschöne und beeindruckende Festung Mehrangarh  besichtigt  und die Aussicht auf die sogenannte „blaue Stadt“ Jodhpur genossen. Auch hier durften wir wieder ein paar Urlaubsfotos mit Indern machen Lachend. Nachmittags haben wir uns noch die Altstadt und den Markt um den Uhrenturm angesehen, gepackt und am nächsten Morgen gings um 5.00 Uhr in den Zug (nie mehr Busfahren in Indien!!)weiter in Richtung Westen nach Jaisalmer.

Der Hauptgrund, warum so viele Touristen die weite Reise hier her aufnehmen sind die Kamelsafaris durch die Wüste, die man hier an jeder Ecke angeboten bekommt. Wir haben uns mit zwei Schweizerinnen ( Rahel&Franziska) und einem Polen(Jurek), die wir am Bahnhof kennenlernten zusammen getan und eine 2-tägige Safari gebucht ( zum billigeren Gruppenpreis Zunge raus ) Da wir die nächsten zwei Tage ja in der Wüste waren mussten wir uns noch um unser Zugticket nach Pushkar kümmern….was eine laaaange Angelegenheit war. Es gibt hier nämlich keinen Touristenschalter, sodass wir uns wie alle anderen schön geduldig anstellen mussten…eine Stunde! Die Inder fanden es ganz amüsant die Gelegenheit zu haben, uns so lange beobachten zu könnenLächelnd Eine weiter Attraktion,  für die die „Goldene Stadt“ auch bekannt ist, ist das aus gelben Sandstein gebaute Fort, in dem heute noch die Altstadt Jaisalmers liegt.  Am Samstag ging es dann in die trockene Wüste, wo wir die nächsten zwei Tage auf dem Rücken eines Kamels verbringen durften, verschiedene Wüstendörfer besichtigten und unter dem indischen Sternenhimmel zwischen den Sanddünen schliefen Lächelnd

Um uns von unserem Muskelkater und wunden Po zu erholen war unser nächstes Ziel das beschauliche Pushkar. In dieser kleinen, um einen See gelegenen Hindu-Pilgerstadt mitten zwischen den Bergen steht einer der wenigen Brahma-Tempel weltweit. Hier haben wir zwei Tage entspannt, ein bisschen die Tempel der Stadt besichtigt und den Pilgern beim baden an den vielen Ghats am See zugeschaut, bevor es dann 3 Stunden per Bus (gezwungenermaßen weil alle Züge voll waren!)nach Jaipur ging, unsere letzte Station im schönen Rajasthan

Romantik pur in Udaipur ;) Ausblick von Dachrestaurant unser Ausblick vom Zimmer....traumhaft! der Palast im Abendlicht Audiotour als Touristendubel im Palast unser für indische Verhältnisse gemischte Gefühle bei der Busfahrt..... Jodhpur Astrologe im Fort eine Babywiege für die Maharadshas... Ausblick auf die die Audienzhalle... der Markt um den Uhrenturm die goldene Stadt Jaisalmer der Gadi Sagar in Jaisalmer und los gings..... leckeres Mittagessen unsere Kameltreiber beim Mittagsschläfchen :) die Tharwüste Besuch im Wüstendorf Ankunft bei den Sanddünen, unser Schlafplatz unser Nachtlager im Morgenlicht wir und Rahel&Franziska, die Schwizer zurück in Jaisalmer in einem schönen Restaurant Mittu, der beste Gastgeber Indiens im Hotel Ganesh in Jaisalmer!! süße Bekanntschaft am Bahnhof :) Pushkar hier leben Mensch und Tier noch zusammen...

The beginning of Incredible India!

Mittwoch, 09.05.2012

Unser erstes Ziel in Indien war Kochi, eine geschäftige Großstadt in der Region  Kerala im äußersten Süden Indiens. Nach ca. acht Stunden Flug ( mit einem Zwischenstop in Mumbai ) kamen wir am  wirklich kleinen Flughafen an, wo uns ein Mitarbeiter unseres Hotels abholte. Nach einer Stunde Horrortrip im Stadtverkehr Kochis kamen wir kreidebleich vor Angst im Mother Tree B&B an….das Verkehrschaos in Thailand ist noch harmlos gegen Indien, da man hier Geschwindigkeitsbegrenzungen, Sicherheitsabständen oder roten Ampeln keine Beachtung schenkt, sondern einfach ununterbrochen hupt und sich somit mit 100km/h durch den Stadtverkehr schiebt!! Lediglich den Kühen auf der Straße macht man Platz. Aber wie auch in Thailand muss man den Fahrern hier einfach vertrauen und hoffen, dass man lebend ankommt (meistens geht es auch gutZwinkernd).

Nach Kerala haben uns vor allem die berühmten Backwaters gelockt, ein 900km langes Netz von Wasserstraßen, das die ganze Region von der Küste bis ins Landesinnere durchzieht!  Bei unserem Trip sind wir mit einem Paddelboot und einer indischen Führerin durch die Kanäle getuckert und haben uns verschiedene abgeschieden Dörfer angesehen. Die Tour war sehr interessant, da wir nicht nur die unglaublich ruhigen, wunderschönen, von Palmen umgebenen Kanäle bestaunen durften und auf einem Bananenblatt ein traditionelles Mittagessen serviert bekamen ( das wie alle indischen Gerichte mega scharf war!) sondern auch von den Dorfbewohnern gelernt haben, wie man aus alten Kokosnussschalen Seile bastelt, wie Gewürze wachsen &wofür man sie verwenden kann und wie man aus Muscheln Calciumpulver zaubert J  Eine weitere Attraktion in Kochi sind die seit dem Jahre 1400 in Kochi existierenden chinesischen Fischernetze. Diese Gebilde sind kompliziert zu beschreiben….deshalb schaut euch am besten das Bild dazu an um zu verstehen, warum sie so besonders sind Lächelnd

Nach zwei Tagen in Kochi sind wir schon mit dem Zug weiter nach Goa gefahren, da unser Hotel uns sonst erst wieder für die nächste Woche ein Zugticket hatte…..damals wussten wir noch nicht, dass es als Tourist super einfach ist auf die Schnelle ein Zugticket zubekommen: man geht einfach ein bis zwei Tage bevor man weiter reisen will an den extra für Touristen eingerichteten Ticketschalter, wo man ganz easy Tickets für die 2. Klasse bekommt, da eigentlich immer ein paar Tickets für Touristen reserviert werden LächelndNaja….auf jeden Fall gings für uns dann recht schnell nach Goa….die Zugfahrt war ein Abenteuer, da wir in der 3. Klasse reisten und mitten in der Nacht ( um 2.00 Uhr ) in Magao ( da ist der Hauptbahnhof in Goa ) ankamen wo uns ein Meer aus am Boden schlafenden Indern begrüßte. Mit dem Taxi sind wir dann zu  unsere Billigunterkunft gefahren, mit der ich am Telefon  abgeklärt hatte, dass noch jemand wach ist um uns die Tür zu öffnen….was dann aber leider nicht der Fall warJ  Also standen wir mitten in der Nacht allein in einem kleinen Kaff in Indien….zum Glück gibt es hier genug Straßenhunde, die nachts kräftig Alarm schlagen wenn man ihnen begegnet….durch das Gebelle sind die Hotelbesitzer dann aufgewacht und wir sind doch noch in unser Zimmer gekommen. Von Magao sind wir am Tag drauf gleich mit dem öffentlichen Bus ( dem billigste Nahverkehrsmittel in Indien) weiter nach Baga, unserem eigentlichen Ziel in Goa. Nach viermal Umsteigen sind wir dort nachmittags angekommen und haben nach kurzer Preisverhandlung  in das echt gute Cavala Seaside Resort eingecheckt, wo wir ein super schönes Zimmer mit drei kleinen Balkonen bekamen. Da der Strand überfüllt mit Indern war und das Wasser eher kackbraun als kristallblau war haben wir uns lieber am großen Hotelpool verweilt Zunge raus Außer Baga wollten wir natürlich noch mehr von Goa sehen und haben mit den öffentlichen Bussen  Ausflüge nach Panjim, der Hauptstadt der Region Goa und nach Old Goa, dem Rom Indiens gemacht. Außerdem haben wir einen Tagestrip zur Tropical Gewürzfarm in Ponda gemacht, wo wir nicht nur eine (dank unserem lustigen Führer Martin)sehr  interessante Führung über die  Gewürzplantage bekamen, sondern auch einen Elefantenritt genossen. Der Ritt auf diesem Rießen war zwar eine etwas wackelige aber lustige Sache Lächelnd

Nach dem ruhigen und gechillten Goa sind wir weiter mit dem Zug in die Metropole Mumbai! Diesmal sind wir bei Tageslicht gefahren, sodass wir die beeindruckende vorbeiziehende Landschaft bestaunen konnten.  Auf der Zugfahrt haben wir uns zum ersten Mal an das Zugessen getraut und erstaunt festgestellt, dass es super lecker ist! Ob das Essen hier gut oder schlecht  ist weis man allerdings oft erst am nächsten Tag ZwinkerndBis jetzt war aber alles gut, wir halten uns auch streng an die Regel: koch es, schäl es oder vergiss es!

In Mumbai angekommen haben wir in ein (für den Preis) viiiel zu kleines Zimmerchen eingecheckt (Mumbai ist aber auch das teuerste Pflaster Indiens ) und die nächsten Tage die Stadt erkundet. Wir hatten uns ja auf wirklich das Schlimmste gefasst gemacht: eine überfüllte Stadt mit lauter Arme und Bettler, Slums, stinkende und wuselige Straßen und aufdringlichen Leuten!  Allerdings können wir keine der Horrorgeschichten, die es über Mumbai gibt, wirklich bestätigen….wir fanden die Stadt super schön. Sicher gibt es auch nicht so schöne Ecken…die Bettler, Straßenkinder und Slums existieren zwar, aber sie bilden nicht das ganze Mumbai sondern nur einen Teil davon, den man sehr gut meiden kann.  Wir haben im Süden Mumbais im Stadtteil Fort gewohnt; dort und im Stadtteil Colaba haben wir uns auch die meiste Zeit aufgehalten, da es hier das Meiste zu sehen gibt. Am zweiten Tag haben wir einen Spaziergang durch die zwei Stadtteile gemacht und waren von der Schönheit der vielen alten, beeindruckenden Kolonialbauten wie der Universität, dem High Court oder dem Victoria Terminus (dem betriebsamsten Bahnhof Asiens) begeistert. Außerdem sind wir zum Wahrzeichen von Mumbai, dem großen Gateway of India und dem Taj Mahal Palace gelaufen….dort ist dann was Witziges passiert. Auf dem Vorplatz vom Gateway of India wurden wir auf einmal zur Attraktion für indische Touristen: wir mussten mit unzähligen Kindern, Familien und Teenagern Fotos machen Lachend An das unbeschämte Starren und Hinterhergucken der Inder hatten wir uns ja schon gewöhnt, aber Fotografieren war nochmal was ganz Neues  Lachend  Als Krönung wurden wir dann noch von einem Fotografen zu einem Fotoshooting für eine Werbekampagne eingeladen und von anderen Touristen zu einem Bollywood Filmset, wofür sie noch mehr weiße Statisten suchten….leider hatten wir da aber schon unseren Zug nach Rajasthan gebucht, wäre sicherlich interessant gewesen.

An unserem letzten Tag in Mumbai haben wir mit James, einem Engländer aus dem gleichen Hotel, einen Ausflug zum UNESCO-Weltkulturerbe Elephanta gemacht. Mit einem Klapperboot sind wir eine Stunde zur Insel Elephanta getuckert, wo wir von eine örtlichen Führer eine Führung durch die beeindruckenden Höhlentempel bekamen. Danach lud er uns zu sich nach Hause auf einen Chai (ein traditioneller indischer Tee) ein, wo wir zum ersten Mal die Chance hatten ein richtiges indisches Haus von innen zu sehen und waren etwas perplex, dass es hier immer noch kein fließendes Wasser bzw. ein Abwassersystem gibt, der Herd eine kleine Feuerstelle im Hof ist und dass es keine Toilette gab ( dafür waren die umliegenden Gebüsche hinterm Haus da ). Das alles nicht mal 20km entfernt von der modernen Großstadt Mumbai und dabei war die Familie für indische Verhältnisse nicht mal arm.  Nach diesem wirklich einprägenden Erlebnis führte er uns noch zu einem Dorftempel, wo zu unserem Glück gerade ein Priester zu Besuch war, sodass die komplette Hindugemeinde im Tempel versammelt war. Als sie uns entdeckten wurden wir gleich mit einbezogen: zuerst gabs eine kleine Süßigkeit (die wir mehr aus Höflichkeit und sicher nicht wegen dem Geschmack verzehrten) und dann mussten wir mit ihnen einen traditionellen Tanz tanzen….war super anstrengend aber echt ein unvergessliches Erlebnis, da die Leute überglücklich waren, dass wir uns so für ihre Kultur interessierten und fleißig alles mitmachten. Somit ist der Tempelbesuch bis jetzt unser absolutes Indienhighlight  Lächelnd

Ankunft in Indien!die Slums in Mumbai von Oben Ankunft in KochiBackwaters das Leben in den Dörfern.... Herstellung von Kokosnussseilen scharfes Mittagessen auf einem Bananenblatt :) unser Fahrer die spinnennetzartigen Fischernetze oldschool Fahrräder die heiligen Kühe :)   Zugfahrt nach Goa der Strand in Baga unser Hotelzimmer von außen... Wäsche waschen...es wird gespart wos geht ;) unser netter Hotelpoool.... Candlelightdinner :) Ausflug zu den Gewürzplantagen in Ponda chillis....Grundgewürz wie bei uns Salz erst die arbeit... dann das Vergnügen :) leckere bananas Ankunft am beeindruckenden Victoria Terminus in Mumbai hä?! Kühe in der Stadt?! Gateway of India Taj Mahal Palace Hotel unsre Fans :D eines der 40.000 oldschool Taxis in Mumbai Ausflug nach Elephanta unser Führer bei sich zu Hause der Herd! die Tempelzeremonie....erst wurds vorgemacht... und dann waren wir dran :D Abendessen am Chowpatty Beach in Mumbai die Hütten direkt neben den Bahnschienen... unendlich viele Slazfelder

Abenteuer Nordthailand&Bangkok

Mittwoch, 25.04.2012

In Chiang Mai angekommen mussten wir uns erst mal um unser indisches Visum und um eine Verlängerung des thailändischen Visums kümmern.  Das mit dem indischen Visa war zwar etwas stressig, aber an sich unkompliziert….die Visaverlängerung in Thailand war dagegen ein richtiges Abendteuer                Morgens um 7.00 Uhr ging es per Reisebus über eine Bergetappe nach Chiang Rai an den Busbahnhof.  Von da ging es mit einem voll bepackten Taxi, in dem wir eine nette Neuseeländerin kenne gelernt haben, an einen anderen Busbahnhof. Dort wurden wir in einen etwas älteren Bus verladen…unser Gepäck wurde mit Seilen auf dem Dach befestigt und im Bus selbst waren doppelt so viele Leute wie Sitzplätze….Abenteuer pur Lächelnd. Nach zwei  Stunden Fahrt kamen wir in Mae Sai, an der Grenze zwischen Thailand und Myanmar an. Zu Fuß sind wir dann über die Grenze nach Myanmar, wo wir uns eine halbe Stunde auf dem Markt vergnügt haben, bevor es dann wieder zurück nach Thailand ging…und schwuppdiwupp hatten wir ein neues Touristenvisum für 15 Tage! Am selben Tag sind wir wieder zurück nach Chiang Mai gefahren, da die nächsten Tage dort besonders abgefahren sein sollte. Am nächsten Morgen bewaffneten wir uns mit Spritzpistole und Eimern, da vom 13.-15. April das Neujahrsfest ( Songkran ) der Thais gefeiert wird….mit einer riesen Wasserschlacht. Die komplette Stadt stand drei Tage lang Kopf, da die Thais ausgelassen feierten (auch die Verkehrspolizisten, die zur Feier des Tages gemütlich in Uniform ein Bierchen tranken) und wirklich jeder bekam seine Dusche abLachend. Leider hat sich Michael in dem Dreckwasser eine Entzündung an seinen Zehen zu gezogen. In Chiang Mai sind wir insgesamt eine Woche geblieben, hauptsächlich weil wir auf das Indienvisum warten mussten, aber auch weil wir uns auf den unzähligen Märkten ( besonders auf dem Nachtmarkt ), bei den beeindruckenden Tempeln, dem günstigen & leckeren westlichen Essen und den billigen Massagen pudelwohl fühlten.

Danach ging es nach Sukhothai um die berühmten Tempel aus dem 13./14.Jahrhundert des Weltkulturerbes zu bestaunen. Wir mieteten uns einen Roller ( was bei den Verkehrsbedingungen hier schon fast an Selbstmord grenzt Zwinkernd)  und flitzten von einer beeindruckenden Tempelruine zur andern. 

Die letzten Tage in Thailand haben wir dann in Bangkok und Umgebung verbracht.  Unser erstes Highlight in Bangkok war der Chatuchak Weekend Market, der mit 200.000 Ständen der größte Markt in Asien ist. Wir waren insgesamt drei Stunden unterwegs und haben trotzdem nicht mal die Hälfte zu sehen bekommen.….die Größe, Auswahl und günstigen Preise machen den Markt einfach einzigartig! Nach diesem einmaligen Shoppingerlebnis ging es am Tag darauf gleich zum nächsten Markt, zum  Floating Market nach Damnoensaduak , wo wir mit einem Paddelboot durch die Kanäle&Märkte getuckert sind. War mal ein ganz anderes Shoppinggefühl, wenn man anstatt zu Fuß per Boot durch die Früchte, Klamotten, Souvenirs usw. fährt.  Dort haben wir aber nach unserem Shoppingwahn auf dem Weekend Market nichts mehr gekauft Zunge raus Ansonsten  haben wir von Bangkok aus einen Tagesausflug nach Ayuthaya gemacht. Diese Stadt war von 1350 bis 1767 Hauptstadt und deshalb übersäht mit prachtvollen Tempeln und Palästen, von den meisten sieht man heute zwar nur noch Ruinen, die aber trotzdem sehr beeindruckend sind! Mit einem gemieteten Tuktuk sind wir von Ruine zu Ruine geheizt. An unserem letzten Tag in Bangkok haben wir nochmal das gemacht, was eigentlich jeder macht wenn er nach Thailand geht: shoppen! Diesmal haben wir uns aber die vielen Shoppingmalls vorgenommen….und sind abends sehr erfolgreich ins Hotel zurückgekehrt, wo wir dann aber leider ein paar logistische Packprobleme zu lösen hatten Lächelnd Nach mehrmaligen Ein- und Ausräumen hat dann doch alles in den Rucksack gepasst. Zum Abschluss sind wir nochmal auf die Khao San Road ( die Touristrasse in Bangkok!) wo wir uns ab dem Barpersonal mit ihren Schilder auf denen „Very strong cocktails!We do not ask for I.D. cards“ steht amüsierten… LachendNach sechs Wochen gebratem Reis&Nudeln, frittiertem Chicken&Frühlingsrollen, Fruchtshakes, Thaimassagen, Inselhüpfen und Tempeltouren sind wir am 25. April nach Indien geflogen, wo uns sicherlich unser größtes Abenteuer erwartet!!

Fruehstueck am Busbahnhof der Bus nach Mae Sai im Bus ;) Grenze zwischen Thailand und Myanmar der Markt nach der Grenze Songkraaaan :) Michaels armes Fuesschen unser Zugabteil nach Chiang Mai erste Waffel seit 5 Monaten auf dem Nachtmarkt Tempel in Chiang Mai Minibananen, die besten Bananen der Welt :) aelteste Tempelin Chiang Mai immer dabei :) Snackiecki Massaaaage der war zum Glueck schon tot unsre Toilette in Sukhothai :D mal was anderes... Ayuthaya riesen Buddha ganz normaler Verkehr in Bangkok... Tuktukfahrt :) leckere Fried Noodles vom Strassenstand unser Outfit fuer die Thaimassage die beruehmte Khao San Road auf dem Weekend Market unsere Beute nach der Schnaeppchenjagd :)

Inselhopping in Südthailand

Montag, 09.04.2012

Seit 18.März sind wir nun in Thailand unterwegs und begeistert, dass wir uns endlich mal wieder etwas gönnen können und nicht nur von Nudel mit Soße und Leitungswasser leben müssenLächelnd

 Unsere erste Station nach einem kurzen Aufenthalt in Bangkok war Ko Tao, wo wir eigentlich nur kurz unseren Open-Water-Dive machen wollten, am Ende aber doch 7 Tage blieben.  Mit unser mega coolen Tauchgruppe machten wir in den vier Tagen die Unterwasserwelt rund um Ko Tao unsicher und waren begeistert von ihrer Schönheit!  Die letzten Tage auf Ko Tao haben wir mit unsrer lieben Swantje und zwei Freundinnen mit schnorcheln, lecker Thai essen, Shakes trinken und am Strand verbracht.  Am  Dienstag sind wir mit der Fähre nach Ko Phangan, vom Hafen aus ging es per Taxi&Boot zum Smile Resort in der Bottle Beach Bucht, die nur per Wasser erreichbar ist und dem entsprechend ruhig&entspannend Lachend An diesem einsamen Strand haben wir zwei gemütliche Tage am Strand und in unserem riesigen  Bungalow verbracht,  um uns von dem ganzen Tauchtrubel zu erholen.  Mit Fähre und Bus ging es dann weiter Richtung Süden nach Krabi, unser Sprungbrett um zu den ganzen Inseln in der Amandansea zu kommen. In Krabi selbst  haben wir nur einen vollen Tag verbracht, an dem wir uns mit Markus ( einem Bekannten von Swantje) einen Roller gemietet haben und in den  Khao Phenam Bencha National Park geheizt sind. Im Park haben wir eine ( auf der Karte klein aussehende ) 2 Stündige Wanderung an einem Wasserfall entlang durch den Dschungel gemacht….nur bergauf!  Danach hatten wir noch nicht genug und sind noch zum Tiger Cave gefahren, einem Bergtempel. Um ihn zu sehen muss man allerdings  800 Höhenmeter und 1237 teils Kniehohe Treppenstufen, vorbei an aggressiven Affen, bewältigen!  Körperlich am Ende oben angekommen hat sich dann aber jeder Schweißtropfen gelohnt Lächelnd

Nach Krabi suchten wir Entspannung auf der Insel Ko Phi Phi, die durch den Film `The Beach` bekannt wurde. Dort mussten wir aber enttäuscht feststellen, dass es eine überteuerte und überfüllte Touristenhochburg ist. Wenn man sich aber tausend Touristen, hunderte Hotels und Boote wegdenkt, könnte es sicherlich ein Paradies sein, schade drum….Wenigstens haben wir dort vier nette Deutsche kennengelernt, mit denen wir die zwei Tage mit schnorcheln, Pizza essen und Bier trinken tot schlugen.

Nach dem ganzen Trubel auf Ko Phi Phi, suchten wir im Tarutao Marine Nationalpark an der malaysischen Grenze Zuflucht vor den Touris. Der aus 51 kleinen und großen Insel bestehenden  NP ist noch ein wahres Paradies für ruhesuchende Backpacker. Unsere ersten zwei Nächte verbrachten wir auf der mit 151km2  größten unbewohntesten Insel Thailands. Wahres Robinsonfeeling Lächelnd Dort machten wir einen gemütliche Mountainbiketour durch die hügelige, noch mit 60% ursprünglichen Regenwald bewachsenen Insel und eine Wanderung zum Lu Pu Wasserfall, in dessen Pool wir uns erst mal abkühlten. Nach Ko Tarutao sind wir per Speedboat weiter zur schönsten Insel des NP: Ko Lipe! Die kleine, von kristallklarem Wasser umgebene Insel ist ein wahres Paradies auf Erden! Das unser gemütlicher Bambusbungalow direkt am weißen Sandstrand stand, trug sicherlich auch sehr zu diesem Gefühl bei Zwinkernd

Auf Ko Lipe sollte man auch auf jeden Fall an einem der unzähligen Riffe, die die Insel umgeben, schnorcheln. Wir haben einfach einen Schnorcheltrip zu 5 verschiedenen Schnorchelspots um Ko Lipe, Ko Adang und Ko Rawi rum gemacht und waren von der Unterwasserwelt begeistert…besonders von den ca 50 Nemos J Wieder einmal haben wir uns nichts mehr als eine Unterwasserkamera gewünscht, um die schönen Korallen, Muscheln und Fische festzuhalten ( kleiner Denkanstoß an die, die noch keine Willkommensgeschenkidee haben Zunge raus )

Nach 3 Wochen Sonne, Strand und Meer haben wir nun den Süden Thailands hinter uns gelassen und sind nach 2 Tagen in Zügen und Bussen im Tiefen Norden angelangt ( mit einem kurzen Zwischenstop in Hat Yai, wo letzte Woche eine Bombe hochging… )

 Liebe Grüße aus Chiang mai, Michael und Aileen

Unsere Tauchgruppe :) unser Klassenzimmer unser gemütlicher Bungalow heiß geliebte Fruchtshakes :) Schnorcheltrip mit Swantje Aussichtspunkt nähe Ko tao romantisches Abendessen :) unser Taxifahrer zum Bottle Beach der gemütlich Bottle Beach Reiseführer ;) gestrandeter Kugelfisch lecker Thaiessen der super ausgeschilderte `Wanderweg`..... Schatzi beim Spielen :D best friends Beladung im Thai-style :D wir haben es geschafft! ...es hat sich gelohnt unser heißer Ofen ;) auch Thais mögen Döner... Germangroup Ko Phi Phi viel zu voller Strand auf Ko phi phi in der Maya Bay fast so schön wie in The Beach...am Monkey Beachlecker lecker lecker.... Aussichtspunkt auf Ko phi phi letzter Abend der Germangroup ;) ohne Worte... Wanderung zum AussichtpunktAussichtspunkt auf Ko Tarutao   einsamer Strand Fahrradtour durch den Dschungel eine Brücke á la Thai...aus Styropor Abkühlung im Wasserfall in Trang  unser Bungalow im Paradies Ko Lipe Bombenanschlag in Hat yai im Zug von Hat yai nach Bangkok...18 Std!!

Western Australia

Montag, 19.03.2012

Der Norden Westaustraliens ist  nicht wirklich bewohnter als das Northern Territory, weshalb unser Abenteuer direkt weiter ging….von Kununura aus waren es 1000 km bis nach Broome,  die nächste größere Stadt….dazwischen gab es wieder einmal nur Pampa, Rinder, Kängurus, Rießengeckos und verschiedene kleine Aboriginiesdörfer, die man aber leider nur mit einer Erlaubnis besuchen darf. Wir haben aber trotzdem Bekanntschaft mit einigen Ureinwohnern gemacht und waren etwas erschüttert, wie sie hier vor sich hinleben. 

In Broome haben wir unseren ersten Sonnenuntergang an der Westküste genosssen und es war auch einer der schönsten…direkt am berühmten Cable Beach.  Unser nächster Stop war in einem kleinen, verschlafenen Fischerdörfchen namens Point Samson, wo außerhalb der Ferien nicht viel los ist. Somit hatten wir die wundervolle Honeymoon Cove für uns alleine…dort haben wir dann auch Paul mit seinem Hund Macky kennengelernt….zum Glück Lächelnd !Paul hat uns erst mal seinen  Jetski gegeben, zu sich nach Hause auf ein paar Bierchen und Taccos eingeladen ( was wirklich mal eine Abwechslung war, da wir seit 3 Monaten täglich Nudeln essen ;) ) und abends durften wir mit seinem Quad beim Sonnenuntergang  am Strand entlang düsen !!

Nach diesem Luxuserlebnis sind wir von Point Samson ins nächste Fischerdörfchen, namens Coral bay gefahren. Das besondere an diesem Ort ist, dass sich ca 50-100 Meter vor der Küste das zweit größte Riff Australiens, das Ningaloo Reef, befindet! Somit haben wir die zwei Tage hauptsächlich damit verbracht am Paradies Beach ( und es war wirklich wie im Paradies! ) zu entspannen und im glasklaren Wasser am Riff zu schnorcheln wobei wir schöne, rosenblütenähnliche Korallen, bunte Fische und Rochen entdeckten.

Unsere nächster Stop war das Weltkulturerbe Shark Bay….ein aus zwei großen Halbinseln bestehendes Meeresschutzgebiet, das ein paar ganz besondere Dinge aufweißt. Zum einen befinden sich in ihr ein weltbekanntes Beispiel für eine Epoche der  Entwicklungsgeschichte der Erde, Kolonien sogenannter  Stromatolithen, Steingebilde aus sehr sehr alten Mikroben ( so spannend wie hier gemacht wird fanden wir die Steine allerdings nicht ). Außerdem kann man an einem kilometerlangen Strand, der nur aus Unmengen von weißen Muscheln besteht, entlang spazieren oder mit Glück in den Seegraswiesen der Bucht eine Seekuh seh    en. Der Hauptgrund, warum ich aber hierher wollte, war Monkey Mia, eine Bucht in der man täglich bis zu 30 Delfine sehen, füttern und mit ihnen im Wasser schwimmen kann. Ich durfte mit ihnen im Wasser planschen und einen füttern…der  Tag in Monkey Mia war somit mein absolutes Highlight in Australien Lächelnd

Nach diesem unvergesslichen  Erlebnis sind wir weiter in den Kalbarri National Park, wo wir eine kleine Wanderung entlang an glutroten Küstenklippen und durch Buschland machten. Die nächste Tage arbeiteten wir unseren Weg nach Süden durch viele kleine, gemütliche Küstenstädte  mit einem Abstecher zu den Pinnacles, hunderte aus den Sanddünen rausstechende Sandsteine…sah ganz witzig aus. Nach der kleinen Tour durch die Sandwüste hat unser Van laute, quietschende Geräusche von sich gegeben, weshalb wir in der nächsten Stadt Lancelin zum Mechaniker sind.  Dort erfuhren wir dann ( an einem Freitag!!!! ) dass unser Rad gebrochen war und die Lieferzeit für die Teile ein paar Tage beträgt…somit steckten wir bis Dienstag in einem kleinen Kaff mit seegrassüberhäuften Strand, überteuerten Supermarkt und ohne Internet fest.

Aber auch das haben wir überlebt ( hauptsächlich dank der täglich vorbei schwimmenden Delfine Lächelnd ) und sind Dienstag munter in den Yanchep National Park getuckert, wo wir unsere ersten wilden  Koalas ( gleich acht ) fotografieren konnten. Da wir in Lancelin fünf Tage von unsere Reise „verloren“ hatten wurde unser Trip in den Südwesten etwas gekürzt und wir verbrachten die letzten Tage in unserem Van in Fremantle, Bunbury und Busselton, ein beliebter Ferienort mit dem längsten Ladungssteg ( 1,8 km ) der Südhalbkugel. Nachdem wir unseren Van in Perth abgegeben hatten, sind wir mit dem Zug nach Mandurah gefahren, wo wir unsere zwei letzten Tage  in Pauls ( der Typ aus Point Samson ) Elternhaus verbrachten und es uns nochmal so richtig gutging. Wir haben Kangurufleisch probiert, frischgefangene Seefrüchte genossen und nette Leute kennengelernt Lächelnd

Morgen heißt es dann good bye australia – hello thailand!! Sonnige Grüße aus Australien, Aileen&Michael

erster Gedanke: hä?! Kamele? aahhh...Kamelkolonie am Cable Beach der unendlich lange Cable Beach Lizzard Roadtrain Honeymoon Cove in Point Samson Jipppiiii....:) Paul-der beste Australier den wir kennen gelernt haben Coral Bay Paradise Beach unser Van :) Emus Shell Beach in Shark Bay ein Pelikan :) Monkey Mia Sonnenuntergang im Kalbarri NP Kalbarri NP Pinnacles Abwechslung zu unseren Nudel :) was man nicht alles aus Langeweile tut :) Sonnenuntergang in Lancelin Koala im Yanchep NP der Steg in Busselton Mandurah unsere netten Gastgeber unsere Route in Down Under

Abenteuer Northern Territory

Montag, 19.03.2012

Von Darwin aus haben wir vor 26 Tagen unser Abenteuer Nord-/Westaustralien begonnen und man…es war wirklich ein Abenteuer J

Unser erster Stop war der von Darwin aus 100 km entfernte Litchfield Nationalpark, wo wir mit unzähligen Krokodilwarnschildern und dem  heftigsten Gewitter, das wir beide je erlebt hatten,  begrüßt wurden. Unsere erste Nacht im Van haben wir mitten im Urwald auf einem menschenleeren Campingplatz umgeben von angeschwollenen, Krokodilbewohnten Flüssen verbracht. Nachdem wir uns dann am nächsten Tag bei Sonnenschein  die riesigen Termitenhügel und Wasserfälle, für die der Park so berühmt ist angesehen hatten und bei den Krokodilfreien Florence Falls schwimmen waren , ging es weiter Richtung Süden.  Im Park haben wir zum Glück keine Bekanntschaft mit einem Krokodil gemacht, aber wir haben Dingos und Wallabies gesehen.

In Katherine, eine kleine Stadt im Northern Territory , haben wir uns nochmal mit Wasser, Lebensmittel und Sprit eingedeckt , da wir von hier aus 500 km auf dem Great Northern Highway durch menschenleere Pampa bis zur nächsten Stadt fahren mussten. Unter Highway stellt man sich normalerweise eine große, sehr befahrene  Straße vor….was hier im Norden aber wirklich nicht zutrifft, da einem auf 100 km im Durchschnitt gerade mal zwei Autos oder Roadtrains ( ein Lastwagen mit drei Anhängern! ) entgegen kommt.  Die nächsten Tage sind wir mit gemütlichen  90 km/h  zu unser einzigen, mittlerweile totgehörten CD stundenlang  durch abwechselnd Wüste und Wald gefahren…begleitet von unerträglicher Hitze und heftigen Gewittern.   Auf halber Strecke endeckten wir unter einer Brücke ein Frischwasserkrokodil im Fluss….zum Glück war die Brücke 10 Meter hoch Lächelnd.

Nach ca. 400 km hatten wir die Grenze zwischen dem Nord-Territorium und Westaustralien erreicht und zu unsere Überraschung wurde eine richtige Lebensmittelkontrolle durchgeführt, da Westaustralien sehr strenge Quarantänegesetzte hat …..mehr dazu im nächsten Blogeintrag...

Florence Falls Dingo ein Rießentermitenhügel gefährlicher Schnappi komische Termitenhügel Flaschenbäumchen

Back on the Road!

Dienstag, 21.02.2012

Hallo ihr Schneemänner und -frauen {#emotions_dlg.laughing},

es gibt viel zu erzählen: von Agnes Water ging es per Nachtbus nach Airlie Beach, die Ausgangsstation für die Whitsundays, eine Inselgruppe mit traumhaften Stränden. Wir haben unserer Reisekasse diesen Trip aber erspart, da wir ja eh noch nach Thailand gehen wo wir das gleiche für ungefähr ein 20tel bekommen.

Ansonsten kann man in Airlie Beach leider nicht viel machen,  da sich im Meerwasser lauter kleine tödliche Quallen tummeln….die netten Australier denken aber an ihre Touristen und haben deshalb eine rießige Lagune am Strand gebaut, wo wir uns die meiste Zeit aufhielten ( Michael hauptsächlich mit Taucherbrille und Schnorchel {#emotions_dlg.smile}). Außerdem gibt es jeden Samstag morgen einen kleinen Markt am Strand, den wir gleich erkundeten.  Ich hab mir ein schönes neues Kleid gegönnt und Michael wurde bei einer nicht wirklich Englisch sprechenden japanischen Friseuse seine Matte los.  Am  dritten Tag in Airlie kamen dann endlich unsere Mädels Patti und Jule von ihrem Whitsundaytrip zurück und wir vier waren nach Agnes Water wieder vereint J  Zusammen haben wir Airlie Beachs bescheidenes Nachtleben erkundet, uns in der Lagune mit Ballspielen ausgetobt und  5-Sterne Essen gekocht {#emotions_dlg.wink}.

Montag abend mussten wir uns leider von den Mädels trennen, da es für uns mit dem Nachtbus weiter nach Cairns ging, was somit nicht nur unsere letzte Nachtfahrt,  sondern auch unsere letzte Busfahrt überhaupt war ( Gott sei Dank!!! ). In unserer letzten Station an der Ostküste kamen wir um 6.00 Uhr morgends an und haben erst mal bis 7.00 Uhr unser Hostel gesucht….nachdem wir das dann endlich gefunden hatten und einer kurzen Pause gings wieder zurück in die Stadt, wo wir unseren Great Barrier Reef Trip für den nächsten Tag buchten.

Am nächsten morgen gings dann um 8.00 Uhr los…wir hatten uns für Reef Experience entschieden, eine Bootsfahrt zu zwei verschiedenen Riffen vom Great Barrier Reef inklusive Schnorcheln, 30-minütigen  Tauchgang und Essen J. Wir haben dabei  viele bunte Fische und Korallen entdeckt, Riffhaie  gesehen ( die sich zum Glück nicht wirklich für uns interessierten und nur unter uns durchschwammen ),sind mit Schildkröten geschwommen und waren so vom Tauchen begeistert, dass wir uns gleich einen Tauchkurs in Thailand gebucht haben {#emotions_dlg.smile}

Unseren letzten Tag in Cairns haben wir mit Hauke und Jule ( mit denen wir in Bargara bei den Schildkrötenbabys waren  ) verbracht,  bevor es dann per Inlandsflug in die Hauptstadt des Nothern Territories, Darwin, ging. Hier sind wir jetzt seit drei Tagen am schwitzen, da hier oben die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit wahnsinnig hoch ist ( was auch daran liegt das gerade Regenzeit ist, von der wir aber bis jetzt zum Glück außer ein paar Schauer am Abend nichts mitbekommen haben ). Seit heute morgen leben wir endlich wieder auf unseren eigenen vier Rädern…in einem mega geilen Deluxe Van JWir sind also nach vier Wochen Busfahren und Hostelleben wieder  BACK ON THE ROAD und unabhängig !Die nächsten drei Wochen werden wir die Westküste Australiens erkunden, aber dazu gibt’s beim nächsten mal mehr {#emotions_dlg.smile}

Liebe Grüße aus den Tropen,

Schokomichel und Schokoaileen {#emotions_dlg.tongue_out}

Strand in Airlie Beach mit Warnschild Airlie Beach sieht man hier wie Sand am Meer,voll süß :) Profischnorchler Michel in der Lagune Chillen an der Lagune 10 $ Haarschnitt :D 5-Sterne Menü wieder vereint in Airlie Beach Abschiedsfoto :( tolle Begrüßung am Strand in Cairns es gibt aber auch hier eine Lagune :) Krebsparty bei Ebbe unser Schnorcheltrip am Great Barrier Reef Nemo war auch am Start genauso wie die Riffhaie.... ....und die süßen Schildkröten geil wars! back on the road :)

Noosa bis Agnes Water

Donnerstag, 09.02.2012

Hallo ihr Lieben,

wie schon im letzten Eintrag geschrieben ging es von Brisbane aus nach Noosa, wo wir vier schöne Tage in einem Apartment direkt am Meer verbracht haben. Von dort aus ging es dann weiter nach Hervey Bay, wo wir uns einen Allradwagen mieteten mit dem wir dann auf die größte Sandinsel der Welt, Fraser Island, schipperten. Michael hatte mega viel Spaß auf den ausschließlich aus Sand bestehenden "Straßen" zu heizen, ich hab mich erst auf dem etwas ruhigeren Highway ( dem Strand ), wlecher zugleich eine Flugzeuglandebahn ist, ans Steuer getraut Lächelnd Auf der Insel gibt es aber noch mehr zu sehen außer Sand: es gibt unzählige Süßwasserseen ( was ganz praktisch ist, da sich rund um die Insel im Meer lauter Haie und Quallen tummeln ), von denen Lake McKenzie der größte,klarste und schönste ist. Außerdem gibt es noch feuerote, aus Sand bestehende Felsen, ein Schiffswrack und sogenannte Dingos ( gefährliche Wildhunde ), mit denen wir aber zum Glück keine Bekanntschaften machten. Mit hunderten Mückenstichen ( ich zumindest ), tollen Fotos und Eindrücken schipperten wir nach zwei Tagen wieder nach Hervey Bay.

Unser nächster Busstop war in Bundaberg, von wo aus wir nach Bargara auf einen Campingplatz trempten. Dort wurde uns in der ersten Nacht erst mal unser Coolbag mit Essen und Geschirr geklaut...dank unseren netten Nachbarn Jule und Hansi sind wir aber nicht verhungert Lächelnd. An unserem zweiten Abend in Bargara sind wir zum Mon Repos Beach gewandert ( auf dem Weg dorthin haben wir unsere ersten wilden Kängurus gesehen ), wo man von November bis März große Mamaschildkröten Eier legen und kleine Schildkrötenbabys schlüpfen sehen kann. Wir konnten acht kleine Babys schlüpfen sehen und durften ihnen mit Taschenlampen den Weg zum Meer leuchten, wobei sich eine kleine auf meinen Fuß verirrt hat Lachend

Nach diesem unvergesslichen Erlebniss ging es weiter nach Agnes Water, wo wir zwei Freundinnen ( Jule und Patti ) aus Hervey Bay wieder trafen!Mit den Mädels zusammen machten wir dann einen Surfkurs, bei dem wir alle vier erfolgreich auf dem Brett standen und super viel Spaß hatten!

Heute Abend geht es per Nachtbus weiter nach Airlie Beach....viel Spaß euch in der Kälte, wir genießen weiterhin die Hitze, liebe Grüße,

Aileen & Michael

 

unser netter Allrad Stolzer Captain :) auf dem Indian Heads auf Fraser Islands Maheno Schiffswrack der Highway :) unser Nachtlager die Straßen auf Fraser Island Lake McKenzie auf der Fähre unsere Campingnachbarn :) süße Possums Kängurus :) zwei Profisurfer :) Patti beim Wellenreiten :) Jule beim chillen

Australien...Sydney bis Brisbane

Donnerstag, 26.01.2012

What`s up guys....

seit einer Woche sind wir nun im Land der Kängurus, süßen Koalas und allen möglichen tödlichen Tieren Lachend

Unsere ersten vier Tage in Australien haben wir in Sydney verbracht und uns in diese unglaublich schöne Stadt verliebt und wollten am liebsten gar nicht mehr gehen, da uns das Opern Haus, die Harbour Bridge,der Sydney Zoo mit seinen exotischen Tieren ( besonders die süßen Koalas ), der Botanische Garten mit seinen Kakadus&Fledermäusen und die gemütliche Atmosphäre mit Openair Kino mit Blick auf die Stadt und rießen Feuerwerk einfach umgehauen haben.

Danach ging es mit dem Bus weiter zur Byron Bay, wo wir mit unseren Bodyboards den Surfern zeigte wo der Hammer hängt. Leider hat uns das gute Wetter am dritten Tag verlassen, was uns aber nicht davon abhielt unser Talent auf dem Board auszubauen Zwinkernd.Momentan sind wir in Brisbane und fahren morgen nach Noosa.

Bilder und weiterer Geschichten folgen die nächsten Tage....see you demnächst,

Aileen & Michael

SYDNEY :) Zugfahrt durch den Botanischen Garten Fledermäuse mitten in Sydney St.Mary's Cathedral Abendliches Picknick Skyline bei Nacht OpenAir Kino mit Aussicht auf Sydney auf dem Schiff zum Zoo Sydney aus der Sicht vom Zoo süße Koalas Wallabies die man streicheln durfte voll bepackt in Brisbane Brisbane bei Nacht

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